Aufstellungen

Jeder Mensch denkt in Bildern. Wenn uns jemand von seinem letzten Urlaub erzählt, entstehen vor unserem inneren Auge sofort Bilder vom Hotel, vom Strand oder von der Landschaft.

Genauso haben wir auch innere Bilder von unseren Beziehungen. In unserer bildhaften Sprache finden sich Sätze wie „Unsere Wege haben sich getrennt.“ , „Wir haben uns aus den Augen verloren.“ , „Wir sind uns näher gekommen.“, oder „Meine Eltern stehen voll hinter mir.“ Hier wird auch die räumliche Komponente unserer inneren Bilder deutlich.

Schritt für Schritt zur Lösung

Bei der Aufstellungsarbeit wird diese räumliche Dimension und damit das innere, größtenteils unbewusste, Bild des Klienten sichtbar.
Der Aufstellungsleiter verändert nun durch Umstellen das Bild so lange, bis sich der Klient damit wohl fühlt. Dies geschieht Schritt für Schritt im ständigen Kontakt mit dem Klienten, so dass dieser einen Prozess durchläuft, der ihm ermöglicht, sein inneres Bild und damit auch die innere Haltung in Bezug auf sein Anliegen zu verändern.
Häufig sind Anliegen aus dem familiären Umfeld, was wohl der geläufige Begriff „Familienaufstellung“ verdeutlicht. Es kann aber auch jedes andere System aufgestellt werden, wie z.B. aus dem Arbeitsumfeld oder der Vereinsarbeit oder auch innere Systeme wie Krankheiten, innere Anteile oder Gefühle wie Angst, Eifersucht etc., Ziele, Hindernisse und Ressourcen.

Jeder Mensch denkt in Bildern

Bei der Aufstellungsarbeit im Einzelsetting wählt der Klient Schablonen oder Figuren stellvertretend für sich und die anderen Personen / Aspekte und positioniert sie intuitiv im Raum bzw. auf dem Brett. Dadurch wird die räumliche Dimension und damit das innere, größtenteils unbewusste Bild sichtbar.

Die Aufstellungsleiterin verändert nun durch Umstellen das Bild so lange, bis sich der Klient damit wohl fühlt. Dies geschieht Schritt für Schritt im ständigen Kontakt mit dem Klienten, so dass dieser einen Prozess durchläuft, der ihm hilft, sein inneres Bild und damit auch die innere Haltung in Bezug auf sein Anliegen zu verändern. Die Interaktion wird dadurch möglich, dass abwechselnd verschiedene Positionen eingenommen werden können, etwa indem man sich auf die verschiedenen Schablonen stellt oder die aufgestellten Figuren einmal von der anderen Seite aus betrachtet.